Die Gayra-Hexa Geschichte und Häsbeschreibung
Ein aus Hailfingen stammendes Mädchen, liebte einst einen braven und anständigen Burschen, der aber leider arm war. Ihre reichen und geizigen Eltern zwangen sie einen anderen, älteren Mann zu nehmen. Als das Mädchen mit ihm bereits vor dem Traualtar stand, erfasste sie plötzlich ein heftiges weinen. Sie stürzte zur Kirche hinaus und erhängte sich an einer Fichte im Gayra-Wald. Seitdem wurde sie mehrmals im Bereich dieser Fichte gesehen wie sie dort als Hexengeist ihr Unwesen trieb. Die Gayra-Hex hat eine Hexenmaske aus Lindenholz mit einem als Haare befestigten Pferdeschweif und schwarzem Kopftuch. Die Farbe der Haare darf frei gewählt werden jedoch müssen sie einen natürlichen Farbton haben. Außerdem trägt Sie eine weinrote, mit schwarzer Maserung durchsetzte Bluse. Ein türkisfarbenes Schultertuch mit Senfgelber Borte und Fransen. Die Hexenschürze ist aus beigem Stoff und hat dünne türkis und Senfgelb eingewebte Zierstreifen. Zwei Schurztaschen sind längsgestreift aufgesetzt. Dazu einen schwarzen Rock und Ringelsocken mit Senfgelben und weinroten Kringel. Die weinroten Kringel sind ebenfalls mit schwarzem Beilaufgarn durchsetzt. Die Schuhe sind ganz traditionell gehalten. Aus geflochtenem Sisal oder Stroh. Sie trägt ebenso gestrickte Handschuhe, jedoch in schwarz, mit oder ohne Finger. Als Utensil hat sie natürlich, wie es sich gehört, einen richtigen Hexenbesen aus Reisig.